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Auftritt beim Tucholsky Geburtstags-Festival am 14.11.2003

Yeah, unser erster Auftritt vor zahlendem Publikum. Und mal ehrlich: eigentlich waren doch alle nur wegen uns da, oder? ;)

Wir durften also tatsächlich beim großen Tucholsky Geburtstags-Festival auftreten und ganze 30 Minuten spielen.

So richtig los ging es am Nachmittag gegen 17 Uhr zum Soundcheck. Das ist schon irgendwie etwas anderes. Alles klingt viel toller und voller. Ein ganz neues Sounderlebnis. Das ging auf jeden Fall schon einmal sauber über die Bühne.

Je näher der Zeitpunkt 22 Uhr rückte, umso weicher wurden auch die Knie. Immerhin sollten wir ja anfangen und dem Publikum ein Höchstmaß an Begeisterung entlocken. Ob das wohl gut geht? Nachdem man uns dann sagt: "Ihr fangt dann einfach um 22 Uhr pünktlich an." war sowieso schon alles zu spät. Ich möchte das hier mal so ausdrücken: Wir hätten alle vor Nervosität kotzen können. Aber es hilft ja nichts.

Der Zeitpunkt kam und mit trockenem Mund, Pipi in den Augen und Schiss in der Büchs ging's auf die Bühne.

Wir hatten uns für Join Me als erstes Lied entschieden, weil das nach den ersten Takten gleich knallt. Und ab da lief es dann. Das Publikum tobte, moschte, sang aus vollem Hals (woher kennen die Leute eigentlich alle unsere Texte??).

Wir machten sofort weiter mit unserer ersten Single (wenn man das denn so nennen darf) - Home. Wow. Da ging einiges. Es war echt unglaublich. Während des Gigs gab es auch noch zwei Premieren. Wir performten zum ersten Mal High Trip und The Elixir From Hell. Beide Songs wurden supergut angenommen und später gelobt.

Als letzten Song spielten wir My Sacrifice. Das Publikum war echt das geilste. Wer das Lied kennt, weiß, dass es in der Mitte einen langsamen Part gibt, in dem nur Babs singt und Sebi Gitarre spielt. Nicht diesmal. Die Leute haben diesen quasi komplett von selbst gesungen und laut. Das hat uns fast die Tränen in die Augen gedrückt. Wirklich sehr ergreifend für uns.

Eigentlich waren wir dann ja durch. Nur ließ man uns noch nicht gehen, sondern forderte eine Zugabe (die wir glücklicherweise auch spielen durften). Schon in den Proben zuvor haben wir uns für diese Situation Funky Monkey überlegt, damit das Publikum nochmal richtig was zum tanzen hat und auch noch den Letzten warm wird.

Wir hätten gerne noch stundenlang weitergespielt. War aber leider nicht zu machen. Danke aber an alle, die im Tucholsky waren und für die brilliante Stimmung vor der Bühne gesorgt haben.

Und das sagt die Presse dazu:

Nebenan brodelt bereits die Tanzfläche, als Dog Compound aus Kiel beginnen. Die blutjunge Gruppe spielt ihre ureigene Version von Rockmusik und ist damit auf dem richtigen Weg. - Kieler Nachrichten 18.11.2003